Süße Momente
in aller Welt

Begleiten Sie uns auf eine spannende und internationale Reise
großer Feste und Ereignisse und erfahren Sie Kurioses
und Wissenswertes über Zucker

Die Aussaat der Rüben ist im März bzw. April – sobald der Ackerboden abgetrocknet und erwärmt ist. Unter guten Bedingungen entwickelt sie bis zur Ernte ein Gewicht von 1.300 Gramm. Sie hat dann etwa ein Viertel ihres Gewichts an Zucker gespeichert.

Die Zuckerrübe liebt nährstoffreiche, tiefgründige Böden, die es in Europa überwiegend im sogenannten Zuckerrüben-Gürtel gibt, der sich über Teile von Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, die Slowakei bis nach Moldawien erstreckt. Innerhalb dieses Gürtels betreibt Südzucker 29 Zuckerfabriken und 2 Raffinerien. Diese liefern die süße Zutat, die die unterschiedlichen Feste in süße Momente verwandelt.

Zuckerrübe Zuckerrübe Zuckerrübe Zuckerrübe Zuckerrübe Zuckerrübe Zuckerrübe Zuckerrübe Zuckerrübe
Wolke

Eine Welt voller Festlichkeiten...

Halloween Boxing Day Valentinstag Kindergeburtstage - Fasching Zuckerfest Neujahr Australia Day

... und Zucker ist immer dabei.

Einfach auf einen der Zuckerwürfel klicken und mehr erfahren.

  • Würfelzucker Halloween
    Halloween
  • Würfelzucker Boxing Day
    Boxing Day
  • Würfelzucker Fasching
    Fasching
  • Würfelzucker Kindergeburtstage
    Kindergeburtstage
  • Würfelzucker Chinesisches
    Neujahr
  • Würfelzucker Valentinstag
    Valentinstag
  • Würfelzucker Zuckerfest
    Zuckerfest
  • Würfelzucker Australia Day
    Australia Day

Halloween

Halloween ist das Fest der leuchtenden Kürbisköpfe, Gruselpartys und Geisterumzüge.
Es wird in der Nacht auf den 1. November gefeiert. In den USA so beliebt wie etwa
der Karneval im Rheinland, hat dieses Fest zwischenzeitlich auch Europa erobert.

Den Rekord des ‚Größten Kürbis der Welt‘ hält, nein, kein Amerikaner,
sondern tatsächlich ein Schweitzer: 2014 sicherte sich ein Züchter mit
einem 1.054 kg Exemplar diesen zuvor fest in US-Händen ruhenden Titel.

Dabei hat dieses in der heutigen Wahrnehmung so uramerikanische Fest eigentlich nur seinen Weg zurück gefunden zum Ursprung: Irische Einwanderer hatten die aus alten keltischen Wurzeln stammende und auf einen zwei Jahrtausende alten heidnischen Brauch zurück gehende Gepflogenheit nach Amerika gebracht. In der Nacht, so glaubten die vorchristlichen Bewohner des heutigen Irlands und Wales, betraten die Seelen Verstorbener und böse Geister die Menschenwelt. Fackeln und Feuer halfen, das Böse zu vertreiben. Im Laufe der Zeit kam die passende Verkleidung hinzu.

Die Bezeichnung ist dabei auf die Einflüsse der christlichen Kirche zurück zu führen: Sie nannte das einstige Druidenfest „All Hallows Eve“, also den Abend vor Allerheiligen. Ihren Weg in die USA fanden damals auch der Umzug durch die Straßen und das Verteilen von Süßem, wobei dies auf eine frühe christliche Tradition aus dem 11. Jahrhunderts zurück geht: Am Allerseelentag wurden damals kleine Brote mit Johannisbeeren („Seelenkuchen“) an Bettler verteilt, die dafür versprachen, für die Seelen von Verstorbenen zu beten. Daraus wurde der Brauch der Kinder, mit den Worten „trick or treat“ (Süßes – sonst gibt es Saures) durch die Straßen zu ziehen und an Haustüren zu klingeln. Die „kleinen Plagegeister“ spielen also einen Streich, sofern sie nicht mit einer Kleinen Süßigkeit besänftigt werden.

Womit sich wiederum die besondere Bedeutung von Süßem und von Zucker zeigt: Ganz egal wie schaurig, ganz egal wie furchteinflößend – jeder lässt sich durch ein wenig Süßes beglücken. Zucker bereitet einfach kleine Glücksmomente, ob nun den kleinen Gespenstern oder den großen Halloween-Anhängern.

Boxing Day

Wenn „süße“ Geschenke in einer hübschen Schachtel daher kommen, dann kann es nur Boxing Day sein:
Ein Feiertag, der in Großbritannien sowie in zahlreichen Ländern des Commonwealth Tradition hat.
So zum Beispiel in Kanada, in Neuseeland, Uganda oder eben Südafrika.

Er ist vergleichbar mit dem zweiten Weihnachtsfeiertag bei uns am 26. Dezember, und wörtlich übersetzt könnte man auch vom „Geschenkschachtel-Tag“ sprechen: Die Tradition sah vor, dass Bedienstete von ihren Arbeitgebern in Großbritannien am Boxing Day ihre „Christmas box“ erhielten, häufig mit Schokolade, Weingummi, und jede Art von Lakritze gefüllt. Süße Leckereien also in einer Box.

Aber nicht nur Geschenke spielten und spielen eine große Rolle am Boxing Day, nein, wichtig war und ist auch der Sport. Die interessantesten Begegnungen im lokalen Fußball, Rugby, Cricket, Boxen oder Eishockey werden häufig am Boxing Day ausgetragen. So können all die süßen Leckereien gleich auch wieder abtrainiert werden. Damit ist der Boxing Day zugleich auch ein treffliches Vorbild für den richtigen Umgang mit Zucker: Er versüßt das Leben, macht Freude und ist häufig wesentlicher Bestandteil von Festen.

Wichtiger aber noch: Kohlenhydrate wie Stärke und Zucker dienen dem Organismus als wertvolle Energiequellen. Sie werden unter normalen Essbedingungen anders als das Fett aus der Nahrung nicht in Körperfett umgewandelt. Eine hohe Kohlenhydratzufuhr stimuliert sogar die Kohlenhydratverbrennung. Das erklärt, warum Menschen, die sich sehr kohlenhydratreich ernähren, schlanker sind als diejenigen, die viel Fett essen, und es belegt, dass oft hergestellte Verbindung zwischen Zucker und Übergewicht keinesfalls so richtig ist. Insbesondere wenn man es hält wie am Boxing Day und beides kombiniert, Kohlenhydrate einerseits und Bewegung andererseits. Dann kann man die süßen Freuden des Lebens und den Zucker sorglos genießen.

Am 26. Dezember 1908 wurde
Jack Johnson erster schwarzer
Boxweltmeister im Schwer-
gewicht, nachdem er Tommy
Burns in Sydney nach 14 Run-
den durch technischen K.o.
besiegt hatte.

Fasching

Jedes Jahr am 11.11. um 11.11 Uhr geht es los; nun beginnt die fünfte Jahreszeit.
Es sind die Tage der Jecken, es ist die Zeit der Narren, und diese trägt viele Namen.
Doch egal ob nun Fastnacht, Karneval, Fasching oder auch die tollen Tage, entscheidend
dabei ist vor allem, dass ausgelassen gefeiert wird. Mit Umzügen und Masken; mit Musik
und Verkleidung; mit Konfetti und mit Süßem; mit Ahoi und mit Helau.

Deutschland gibt im Jahr 300
Millionen Euro für Kostüme aus.

Die fünfte Jahreszeit wird genutzt, da sind sich alle Jecken einig. Weltberühmt und viel besucht ist der berauschende Kostümkarneval in Rio, ebenso wie der aufwendige Maskenkarneval in Venedig. Doch auch in Deutschland gibt es Faschingshochburgen, die Millionen Besucher aus dem In- und Ausland locken: Köln, zum Beispiel, ist mit seinen kilometerlangen, prunkvoll geschmückten Festwägen und Musikkapellen einer der größten Publikumsmagneten für tolle Jecken aus nah und fern. Und auch andernorts strömt das Publikum, um die Umzugswägen zu bestaunen und zu bejubeln.

Von eben diesen Wägen werden sie denn auch unter die Leute gebracht: Die unzähligen bunten Bonbons, die perfekt in die großen und die kleinen Hände passen. Geschätzte 500 Tonnen Süßwaren werden pro Jahr in der närrischen Zeit verteilt, allein in Köln sind es etwa 300. Auch kleine Geschenke und die sogenannten Strüßjer (Blumensträuße) stehen an Karneval hoch im Kurs, aber die unumstrittene Nummer eins unter den Wurfwaren ist und bleiben die Kamelle.

„Kamelle“, das ist der rheinländische Ausdruck für ein Bonbon aus Karamell, und wieder mal spielt so der Zucker eine bedeutende Rolle bei süßen Momenten, bei Feierlichkeiten und ausgelassenem Treiben. Denn Karamell ist letztlich nichts anderes als bis zur Bräune erhitzter Zucker. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Maillard-Reaktion, und derart behandelter Zucker hat bereits den karamelltypischen Geschmack. Allerdings ist er noch klar und hart und deswegen als Süßigkeit so kaum zu gebrauchen. Daher regelmäßig die Vermischung mit Sahne, die das Ganze dann zu einem „Sahnekaramell“ macht. Die Bezeichnungen Kamelle verweist jedoch noch auf den eigentlichen Ursprung der Bonbonherstellung hin: Gewissermaßen – ganz passend zu Fasching – verwandelter Zucker. Na dann Helau. Oder Alaf. Oder…

Mit 35 Stunden und 11 Minuten
haben Düsseldorfer Narren die
„längste Karnevals-Sitzung der Welt“
über die Bühne gebracht.
Nach dem Erreichen der Rekordzeit
ging das Feiern sogar noch weiter.

Kindergeburtstage

Wenn es Zuckerguss und Süßes vom Himmel regnet, dann feiert wahrscheinlich
irgendwo in Südamerika ein Kind seinen Geburtstag und just in diesem Moment
ist eine bunte Piñata voller Süßigkeiten geplatzt...

Am 5. August 2014 machte sich
Sven Hagemeier die verschie-
denen Zeitzonen, die es auf der
Welt gibt, zu Nutzen, flog von
Auckland nach Brisbane und
weiter nach Hawaii und feierte
auf diese Weise 46 Stunden
Geburtstag

Die Tradition will es so, dass die Piñata, die im Orginal einem Stern mit sieben Spitzen ähnelte, prall gefüllt mit Süßigkeiten an einem Seil von der Decke hängt. Das Geburtstagskind und seine Gäste versuchen nacheinander mit verbundenen Augen und mit Hilfe eines Stocks den „süßen“ Stern zu zerschlagen. Und wenn es dann endlich „kracht“, dann verteilen sich die Bonbons wie buntes Konfetti über die ebenso bunte Kinderschar. Volltreffer! Einen Gewinner oder Verlierer gibt es nicht, denn alle dürfen sich auf die Süßigkeiten stürzen.

Ursprünglich soll die Piñata im Jahre 1586 von Augustinermönchen aus Mexiko nahe der archäologischen Ausgrabungsstätte Teotihuacán eingeführt worden sein. In der Vorweihnachtszeit wurde die Idee mit der Absegnung von Papst Sixtus V. angeblich zum ersten Mal umgesetzt. Allerdings hatte dieser Brauch zu diesem Zeitpunkt wenig mit Kindergeburtstagen zu tun, sondern damit, den Mönchen mittels der Piñata die schwierige Aufgabe der Bekehrung der Einheimischen zu erleichtern. Die sieben Spitzen der Original-Piñata symbolisieren die sieben Ursünden. Die Süßigkeiten darin repräsentierten den unermesslichen Himmelsreichtum, der sich durch den festen Glauben öffnet. Früher war die Piñata dabei meist aus Ton, und es war alles andere als leicht, sie zu zerschlagen.

Viele Jahrzehnte und Jahrhunderte später und durch ihre weite Reise über Grenzen hinweg hat sich ihre Form und auch ihre Bedeutung bis heute stark verändert. Sie wird gerne aus Pappmaché gefertigt und kann alle möglichen Figuren, auch beliebte Comicfiguren, darstellen. Geblieben ist jedoch süße Füllung der Piñata und das Vergnügen, welches der „süße Regen“ allen Beteiligten bringt. Ein wenig Süßes gehört zu besonderen Momenten einfach dazu, heute wie gestern. Und im rechten Maß genossen muss sich niemand das kleine Glück verwehren, dass ein gelegentliches „Zuckerli“ bringt – erst recht wenn es so mühsam errungen wurde wie im Fall der Piñata.

Einem indischen Geistlichen
zu Ehren hat ein passionierter Rekordjäger 72.000 Kerzen auf einem Kuchen angezündet. Das Lichtermeer soll ihn wieder ins Guinness-Buch der Rekorde brin- gendem.

Chinesisches Neujahr

Das neue Jahr gebührend zu begrüßen, hat fast überall auf der Welt Tradition.
Aber in vielen Teilen Asiens und insbesondere China gilt er als der
wichtigste Feiertag im ganzen Jahr.

In Taiwan haben 3971 Kinder
einer Schule einen Rekord auf-
gestellt: Sie haben gleichzeitig
und synchron den sogenannten
„Löwentanz“ aufgeführt. Der
Löwentanz wird traditionell zum
Neujahrsfest der Chinesen auf-
geführt.

An diesem Tag herrscht ausgelassene Volksfeststimmung, und entsprechend groß wird das Fest begangen. Die Vorbereitungen starten dabei schon Wochen im Voraus, und weil das Neujahrsfest traditionell mit der Familie verbracht wird, reisen während der Feiertage so viele Chinesen in ihre Heimatdörfer, dass es zur größten weltweiten Völkerwanderung im Jahr kommt: In dieser Zeit sind geschätzte 3,5 Milliarden Menschen im Reich der Mitte zu ihren Verwandten unterwegs. Wenn die Familie dann zusammen gefunden hat, wird ausgelassen gefeiert, gegessen und getrunken. Und um sicher zu stellen, dass es der Familie auch im kommenden Jahr gut gehen wird, vertreibt man mit einem bombastischen Feuerwerk die bösen Geister. Kein anderes Land sieht in einer Stunde so viele Feuerwerkskörper am Himmel explodieren wie China! Rote Spruchbänder sollen zusätzlich Glück bringen.

Doch nicht nur die weltweit bekannte Böllerei spielt eine große Rolle, sondern auch das Kulinarische. Dabei werden vor allem große Mengen an Süßspeisen selbst gemacht, denn die Legende will es so, dass der Küchengott vor Neujahrsbeginn zum Himmel aufstieg, um dem Jadekaiser vom Geschehen auf der Erde zu berichten. Mit süßem Pudding und leckerem, klebrigem Kuchen sollte er dabei milde gestimmt werden. Und auch darüber hinaus sollen mit Hilfe von süßen Speisen die guten Geister angelockt werden, damit das neue Jahr gut starten möge.

Egal ob Götter, Geister oder eben auch uns Menschen – Süßes scheint einfach allen zu schmecken und ein wenig glücklicher zu stimmen. Und genau darum geht es ja beim Zucker: Sich einen kleinen, besonderen Augenblick schaffen, sich kurz dem hektischen Alltag entziehen und einen Genussmoment zelebrieren. Solange man dabei das rechte Maß wahrt, gehören Süßes und Zucker einfach zu einem freudigen Alltag dazu. Man muss sich keinesfalls auf den einen Tag im Jahr und das Neujahrsfest beschränken, um einen süßen Moment zu genießen.

Putzen, Fegen, Saubermachen
steht in China unbedingt vor
dem chinesischen Neujahrs-
fest auf dem Plan - und das
möglichst gründlich. Befreien
Sie Haus und Wohnung von
Schmutz, Unrat und allen Din-
gen, die Sie nicht mehr benut-
zen oder nicht mehr benötigen.
Lassen Sie die Lasten des alten
Jahres hinter sich und machen
Sie Platz für alle guten Dinge
des neuen Jahres. Frühjahr-
sputz auf chinesisch!

Valentinstag

Der Valentinstag ist der Liebe und der Freundschaft gewidmet. Schokolade gilt traditionell als
eine äußerst romantische Aufmerksamkeit. Deshalb schenken vor allem Frauen in Japan den
Männern am Valentinstag Schokolade. Bevorzugt: Selbstgemacht!

110 Millionen Rosen
werden weltweit jährlich am
Valentinstag verkauft

Mythen rund um die Wirkung von Schokolade gibt es dabei viele: Sie soll glücklich machen, sie soll aphrodisierend wirken, soll Leistung und Durchblutung steigern und mitunter sogar süchtig machen. Einige Forscher behaupten gar, mit Schokolade könnten bestimmte Krankheiten behandelt werden. Vor 200 Jahren galt Schokolade noch als Medikament.

Mythen rund um die Wirkung von Schokolade gibt es dabei viele: Sie soll glücklich machen, sie soll aphrodisierend wirken, soll Leistung und Durchblutung steigern und mitunter sogar süchtig machen. Einige Forscher behaupten gar, mit Schokolade könnten bestimmte Krankheiten behandelt werden. Vor 200 Jahren galt Schokolade noch als Medikament.

Um zu erkennen, was sich auf Dauer negativ auf die Gesundheit auswirkt und was gegebenenfalls optimiert werden kann, sollte immer die gesamte Ernährungs- und Lebensweise betrachtet werden. Auch hier spielt die körperliche Aktivität eine besondere Rolle, die in den letzten Jahren sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit erheblich abgenommen hat. Wichtig für die Gesundheit ist aber nicht zuletzt auch das Wohlbefinden. Zucker vermittelt Genuss, Lebensfreude und angenehme Empfindungen, kann also »Balsam für die Seele« sein – etwas, was wir von Schokolade ja schon lange wissen. Und das auch ganz ohne Rezept.

Der Weltrekord im
simultanen Küssen
großer Menschenmassen wurde
am Valentinstag 2009 in Mexico
City gebrochen. Dort knutschten
sich gleich 39.897 Menschen.

Zuckerfest

Das Zuckerfest ist ein wahres Fest der Belohnung: Nach dem Fastenmonat
Ramadan gönnen sich die Menschen etwas als Belohnung für ihr Durchhaltevermö-
gen. Man beglückwünscht sich gegenseitig zur Standhaftigkeit und man besucht Ver-
wandte und Freunde, um gemeinsam zu feiern und zu genießen.

Die Datteln haben viel Frucht-
und Traubenzucker und sind
deshalb kleine Kalorienbomben.
Die B-Vitamine der Dattel wirken
beruhigend auf die Nerven und
Blutdruck senkend. Datteln wer-
den bei uns gerne als Nascherei
gegessen. Sie sind jedoch auch
eine willkommene Abwechslung
in Salaten oder im Brot eingeba- cken.

Das Zuckerfest ist dementsprechend ein äußerst fröhliches und geselliges Fest. Es findet nicht nur innerhalb der Familie statt, sondern bezieht alle Menschen ein, zu denen man in Beziehung steht. In Malaysia ist es zudem Tradition, den Kindern Geld in Papiertüten zu überreichen. In Indonesien, finden nach dem Abendessen häufig Theater-, Musik- oder Tanzdarbietungen statt. Mitunter werden auch in der Dunkelheit fackelähnliche Kerzen in Bambusstangen aufgestellt und Feuerwerkskörper und Raketen in den Himmel geschickt.

Was auch immer die Tradition vor Ort sein mag, eine große Rolle spielt immer gemeinsames Essen. Und da gibt es anlässlich des besonderen Festes vor allem auch viel Süßes, wie der Namen ja bereits erahnen lässt. Sehr beliebt sind dabei bspw. die türkischen „Seker Pare“, übersetzt: Zuckerstücke. Und süß ist dieses leckere Dessert definitiv. Hier kommen nämlich reichlich Zucker, Puderzucker, selbst gemachter Sirup und Mandelsplitter zum Einsatz. Deshalb zergeht das Gebäck auch förmlich auf der Zunge.

Neben Süßem als Belohnung hat das Zuckerfest aber auch noch etwas weiteres in allen Ländern gemein: Es erinnert daran, wie wichtig es ist, das Leben in eine gesunde Balance zu bringen. Enthaltsamkeit ist ebenso ein wichtiger Bestandteil wie Genuss. Ramadan und Zuckerfest haben ihr Verhältnis festgelegt: Ersteres dauert im Schnitt etwa einen Monat. Letzteres knapp drei Tage. Gleiches gilt für den Zucker: Wer die richtige Balance im Leben hält und einen Wechsel findet zwischen Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und natürlich auch Genussmomenten hier und da, der braucht weder auf Zucker zu verzichten noch auf andere kleine Belohnungen. Wie immer: Es kommt auf die Balance der süßen Momente an.

Australia Day

Wissen Sie was ein Akubra ist? Oder ein Lamington? Nein? Was sich nach außergewöhnlichen Tierarten anhört oder vielleicht auch XYZ, sind einerseits die legendäre Kopfbedeckung und andererseits die kulinarische Spezialität der Australier.

Der teuerste Würfelzucker der
Welt wird in Zürich hergestellt
und kostet 17€ pro Stück. Doch
wieso? Er enthält kleine
getrocknete Blüten, Silber- und
Goldpartikel.

Was sich nach außergewöhnlichen Tierarten anhört oder vielleicht auch nach einer Sportart,
sind einerseits die legendäre Kopfbedeckung und andererseits die kulinarische Spezialität
der Australier. Sowohl der robuste Outdoor-Hut aus Kaninchenhaarfilz wie der klebrig-süße
Würfelkuchen mit Kokosflocken fehlen in Australien bei keiner Veranstaltung. Und schon gar
nicht am Australia Day, dem Nationalfeiertag, der am 26. Januar begangen wird - bevorzugt
in kurzen Hosen und am Strand. Logisch, ist ja Sommer in Australien! Also wird draußen
gefeiert, und man flaniert von einer Außenveranstaltung zur anderen.

Neben dem obligatorischen BBQ gehört dabei der Lamington fest zum Speiseplan:
Ein weicher, leichter Spongecake (Schwammkuchen), der nach dem Backen in quadratische,
mundgerechte Würfel geschnitten, in ein Schokoladenbad getunkt und zum Abschluss
in Kokosflocken geschwenkt wird. Echter Vorteil: Die süßen Würfelstücke gelingen
leicht und sind ein echter „crowd-pleaser“. Besonders beliebt auch bei Kindergeburtstagen
oder wann immer für gute Zwecke gesammelt wird. Man reicht den Lamington aber auch
gerne an gewöhnlichen Tagen zum Mittagstee, einfach weil er bei Groß und Klein gut ankommt.

Ganz genauso leicht ist die Herstellung eines weiteren festen Bestandteils jeder ordentlichen
Tee- und Festtafel: Die des Würfelzuckers. Dazu wird einfach nur mit 2 bis 3 % Wasser
angefeuchteter kristalliner Zucker in eine entsprechende Form gefüllt. Diese kann man
sich ähnlich vorstellen wie eine Eiswürfelform bei der Herstellung von Eiswürfeln, nur
dass der Zucker nicht eingefroren, sondern getrocknet wird. Gelatine oder tierische
Bestandteile kommen dabei nicht zum Einsatz und sind entsprechend auch nicht enthalten.
Das Anfeuchten mit Wasser und In-Form-Bringen reicht hier völlig aus.

Ob nun Lamington oder Würfelzucker, ob nun auf dieser oder auf der anderen Seite der
Erdkugel – in beiden Fällen süße Würfel, die rundum ankommen und doch so einfach herzustellen sind.

Der früheste bekannte Hinweis
auf die Namensgebung des La-
mington vom Juni 1927, verbin-
det den Kuchen mit Lord
Lamington bzw. mit seiner Frau
Lady Lamington.